Frank sein Blog

Hamburg, Paris und mehr …

That’s Entertainment!

Passend zum Aufstieg des FC St. Pauli in die 1. Fussball Bundesliga am 2.5.2010 hat Tina unseren Balkon umdekoriert. Immerhin ist das Ding 6 Meter lang … aber sie hat trotzdem ‘ne passende Fahne genäht. Einfach geil :) I love her.

Bild dazu siehe unten, und oben im Blogtitel (zusmindest heute).

See you later Aligator …

Frank

“Auge in Auge mit den Giganten” …

Gigant auf dem Wasser

… so lautete der aufregende Name der Bustour, die wir am Sonntag, den 2. August 2009 unternommen haben. Angeboten wurde das Ganze in Hamburg vom Busunternehmen Jasper, die lange Zeit vor allem für ihren Airport-Hauptbahnhof-Shuttle (5 Euro eine Fahrt) bekannt waren und durch den Ausbau der S1 Richtung Flughafen wahrscheinlich eine Menge Kundschaft verloren haben. Organisator war der Heimatverein Klein-Borstel.

Wer das Wort “Hafenrundfahrt” hört, denkt wahrscheinlich erst mal an einen Törn mit ‘ner Barkasse oder höchstens noch an eine Fahrt mit dem Bus an der Elbe entlang und durch die Speicherstadt. Aber was uns hier geboten wurde war schon was ganz Spezielles. Jasper hat nämlich eine Sondererlaubnis zum Befahren der Containerterminals Burchardkai (CTB) und Altenwerder (CTA), das sind Bereiche, die für Außenstehende normalerweise Sperrgebiet sind. Die Terminals, insbesondere das vollautomatisierte Container-Terminal Altenwerder (CTA), sind durch die immer noch wirkenden Terroranschläge vom 11. September 2001, sozusagen Hochsicherheitsgebiet.

Abfahrt war um 11 Uhr an der Ladenzeile Stübeheide in Klein-Borstel. Aus den oben erwähnten Sicherheitsgründen mussten alle Passagiere des Busses beim Einsteigen einen gültigen Perso oder Reisepass vorzeigen. Na, und wer hatte das natürlich als einziger vergessen? Ja, genau, die Familie Rüger :) Also mußte ich 4 Minuten vor 11 noch mal eben nach Hause hecheln, zum Glück nur ca. 500 m Luftlinie, um die so wichtigen Papiere zu besorgen. Zum Bus zurück bin ich dann aber doch lieber mit dem Auto gefahren.

Los gings also, und schon mal vorweg … ich habe während der Fahrt, die um 15 Uhr wieder in unserem “Heimatdorf” endete, ca. 600 Fotos geschossen. Aber ich bin ja bei Frau, Verwandtschaft und Kollegen schon dafür bekannt, dass ich so bekloppt bin. :-D Viele von den Fotos sind nicht so besonders geworden, wegen Busscheibe, Gegenlicht, falscher Fokus, oder weil ich einfach zu blöd bin. Aber eine kleine Auswahl von ca. 30 Fotos habe ich dann doch getroffen und diese mit Xnview zurechtgeschnitten, aufgehellt und verkleinert.

Vorweg einmal eine Kurzbeschreibung der ungefähren Route. Wenn ich das nicht mehr ganz so genau hinkriege, liegt es wahrscheinlich dran, dass ich die Nacht vorher erst um 3 Uhr im Bett war, wegen “Wacken-Livestream gucken” und dabei ein wenig feiern :)

Wir sind also erst mal quer durch die Stadt runter zum Hafen, d.h. zum Hafen der “normalen” Touristen, d.h. Landungsbrücken und Promenade. Da wartete nämlich unser Reiseführer, der uns per Mikrofon alles weitere erklärt hat, dabei zwar manchmal einen sehr monotonen Ton eingeschlagen hat, aber rückblickend doch sehr unterhaltsam und witzig war.

Och Leude, dieser Post liegt jetzt schon so lange also Entwurf rum und ich krieg’s einfach nicht gebacken, was dazu zu schreiben. Deshalb jetzt raus damit und hier unten sind die restlichen Bilder. Ich hoffe, ich kann jedem, der das liest, ein wenig Appetit auf den Hamburger Hafen machen. Es lohnt sich!

Ich hab doch noch sooo viele andere interessante Fotos, vielleicht pack ich das ja bald mal, noch einen weiteren Post rauszuhau’n :)

Anyway, Tina hat übrigens ein neues Blog, schaut doch mal rein. Tschö und bleibt locker!

Paris im Januar, Tag 1, Place des Vosges, Hôtel de Sully

Nachdem wir unsere 7 Sachen im Hotel verstaut hatten, machten wir uns am frühen Nachmittag auf den Weg zum Louvre. Da wir uns “gut zu Fuß” fühlten, sind wir viel gelaufen, was sich dann am Ende der vier Tage doch etwas gerächt hat, da taten uns ordentlich die Knochen weh. Ich glaube, wir sind für den ganzen Urlaub mit einem einzigen Carnet (= 10 Metro-Einzelfahrscheine) ausgekommen, plus An- und Abfahrt Flughafen CDG.

Also, wie gesagt, wir zwei zu Fuß auf dem Weg zum Louvre, und da führt der kürzeste Weg über den Place des Vosges:

Place des Vosges

Dieser fast quadratische Platz ist komplett umgeben von alten Reihenhäusern mit Arkadengängen. In einem der Häuser hat auch mal der Schriftsteller Victor Hugo (“Der Glöckner von Notre Dame”) gewohnt …

Maison de Victor Hugo

Nun waren wir zwei schon zum zweiten (oder dritten?) Mal hier, aber besichtigt haben wir Hugo’s Wohnung immer noch nicht. Diesmal hat uns eine französische Schulklasse davon abgehalten, die gerade in dem Moment den Eingang betrat, wohl zum Zwecke der Heimatkunde :) Das wollten wir uns dann nicht unbedingt antun …

Deshalb erst mal weitermarschiert zur nächsten der vier Ecken, dort wo sich ein Durchgang zum Hôtel de Sully und der dahinter liegenden Rue Saint-Antoine (übergehend in die Rue de Rivoli zum Louvre) befindet. Hier noch ein paar Fotos der den Platz umgebenden Häuser.

Häuse am Place des Vosges

Im Rundgang um den Platz herum befinden sich viele kleine Gallerien und Lädchen …

Laden am Place des Vosges

… und auch das eine oder andere Restaurant bzw. Café. Durch aufgestellte Heizstrahler konnte man sogar im Januar draussen sitzen! Hier noch eine Aufnahme eines der Arkadengänge:

Arkadengang am Place des Vosges

Vom Place des Vosges selbst haben wir dieses Mal gar keine Fotos gemacht (zumindest keine brauchbaren), und wer den trotzdem mal sehen möchte, möge sich bitte melden. Dann schiebe ich noch ein paar Fotos von einem früheren Besuch nach (mit Zaun, Reiterstandbild, Brunnen und viel grüner Wiese).

Vom Place des Vosges – viele Frankophile sagen übrigens “die Place”, aber ich mag’s lieber eingedeutscht – aus gelangt man, wie gesagt, in den Garten des Hôtel de Sully, ein historisches Stadthaus aus dem 17. Jahrhundert, das heute als Museum und Ausstellungsort dient. Außerdem ist es der Sitz des Zentrums der nationalen Monumente. Wir waren allerdings noch nie drin. Hier also ein Foto vom Garten mit Blick auf das Eckhaus am Place des Vosges und einem Rudel Tauben:

Garten des Hotel Sully

Der Garten selbst ist rundherum gesäumt von Mauern und Häusern und viele dieser Häuser in Paris haben verdammt steile Dächer. Hier ein Beispiel für ein fast senkrechtes Dach, trotzdem noch geziegelt:

Dachansicht Hotel Sully

Dieses Ornament mit einem Durchmesser von über einem Meter steht im Hotelgarten:

Ornament am Hotel Sully

Wahrscheinlich war es nicht dafür vorgesehen, einfach so im Garten zu stehen, sondern sollte bestimmt irgendwo verbaut werden, aber ich habe keine Ahnung wo. Gegenüber steht noch so’n Ding.

So, das war dann mal wieder ein kleines Häppchen vom letzten Parisbesuch. Weiter geht es dann irgendwann mit dem Louvre (Kurzbesuch mit Mona Lisa) und der Kirche St.Paul-St.Louis (mit einem anderen berühmten Gemälde) auf dem Weg dorthin.

Fröhliche Rest-Ostern an alle Lesenden – hallo, ist überhaupt jemand da draussen? ;)

Frank

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